Arbeitsschutzmanagementsyteme (AMS)

 

Angebote zur Einführung von Arbeitsschutzmanagementsystemen (AMS) im Betrieb

Ein AMS ist vor allem für Betriebe interessant, die erkannt haben, dass ein nachhaltiger Erfolg wesentlich von gesunden, motivierten, leistungsstarken und kreativen Mitarbeiter bestimmt wird und dies einer guten Arbeitsschutzorganisation bedarf. Mit einem AMS kann unabhängig von der Betriebsgröße der systematische Arbeitsschutz über die gesetzlichen Anforderungen hinaus optimiert werden. Insbesondere wenn der Betrieb bereits Managementsysteme wie im Bereich der Qualitätssicherung oder des Umweltschutzes betreibt, ist die Einführung eines AMS konsequent. 

Managementsysteme sind ein innovatives Führungsinstrument, das weltweit angewendet wird. Qualitäts- und Umweltmanagementsysteme basieren auf internationalen Normen der International Standard Organisation (ISO). Auch für den Arbeitsschutz werden Managementsysteme seit Jahren zur Prävention und nachhaltigen Verbesserung genutzt. Die International Labour Organisation (ILO) hat dafür als Grundlage einen internationalen Leitfaden entwickelt. Das Konzept des Leitfadens der ILO sieht seine Anpassung an nationale Gegebenheiten durch die Erarbeitung nationaler Leitfäden vor. In Deutschland ist dies mit dem "Nationalen Leitfaden für Arbeitsschutzmanagementsysteme" (NLF) erfolgt.

 

FMC - FÜR EINE SICHERE ZUKUNFT


Der Weg zum Arbeitsschutzmanagementsystem (AMS) Beratung und Begutachtung durch die FMC GmbH

Ihr Unternehmen oder Ihr Betrieb verfügt über eine regelkonforme Arbeitsschutzorganisation und die erforderlichen Schutzmaßnahmen setzen Sie weitgehend um? Das ist sehr gut - aber vermutlich haben Sie hinsichtlich einer wirksamen, nachhaltigen und umfassenden Präventionsarbeit noch erhebliche Optimierungsmöglichkeiten.

Bei der Unfallkasse des Bundes liegt deshalb ein Schwerpunkt in der Beratung zur Verbesserung der Arbeitsschutzorganisation und zur Einführung von Arbeitsschutzmanagementsystemen.

Die wichtigsten Grundlagen zu AMS sowie das Verfahren der Beratung und Unterstützung der Unfallkasse des Bundes stellen wir Ihnen in diesem Leitfaden vor.

1. Grundsätzliches zu Arbeitsschutzmanagementsystemen (AMS)

1.1. Ziele von AMS

Mit der Einführung von AMS werden im Unternehmen folgende Aspekte kontinuierlich verbessert:

  • -  Integration des Arbeitsschutzes in die Organisationsstrukturen und Prozesse eines Unternehmens,

  • -  Transparenz und Bekanntheit der Arbeitsschutzorganisation und Motivation der Beschäftigten zur Beteiligung am Arbeitsschutz,

  • -  Eigenverantwortung in dem jeweiligen Unternehmen und Motivation zu freiwilligen Schritten zur Verbesserung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes,

  • -  Systematische Vernetzung aller Arbeitsschutzelemente in dem jeweiligen Unternehmen,

  • -  Regelmäßige Bewertung des Arbeitsschutzsystems mit dem Ziel einer kontinuierlichen Verbesserung,

  • -  Wirksame Umsetzung aller Vorschriften und Regeln und freiwilligen Festlegungen zum Arbeitsschutz.

    1.2. Grundlagen der Beratung zu AMS

    Es gibt viele Regelungen und Normen für AMS. Die Unfallkasse des Bundes bezieht sich bei ihrer Arbeit vornehmlich auf folgende Schriften:

    1. Nationaler Leitfaden für Arbeitsschutzmanagementsysteme (NLF), BAuA, Juni 2002,

    2. Organisation des Arbeitsschutzes - Grundlagen zur Integration des Arbeitsschutzes in die Organisation, GUV-I 8631, Oktober 2005,

    3. Kriterien für eine gute Arbeitsschutzorganisation: „Arbeitsschutz mit System“, Ausarbeitung des Arbeitskreises Integration des Arbeitsschutzes der UV-Träger der öffentlichen Hand (AK-IAS), Februar 2007,

    4. Verfahrensgrundsatz zur Begutachtung von AMS des DGUV FAOrg, September 2007,

    5. Mindestinhalte (KO-Kriterien) für die Begutachtung von AMS, FAOrg, September 2007.

 

 

 


 

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